Steineke/Redmann: Arbeit der Rettungshundestaffel wird gewürdigt

Hundesteuerbefreiung für Rettungshunde in Wittstock auf den Weg gebracht

Christel Rosenblatt (2.v.l.), Sebastian Steineke MdB (3.v.l.), Dr. Jan Redmann MdL (4.v.l.)
Christel Rosenblatt (2.v.l.), Sebastian Steineke MdB (3.v.l.), Dr. Jan Redmann MdL (4.v.l.)
In Wittstock wird auf Initiative der CDU-Fraktion die Befreiung von der Hundesteuer für Rettungshunde auf den Weg gebracht. Die Idee dazu hatten der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke, und der Landtagsabgeordnete für die östliche Prignitz, Dr. Jan Redmann, im Rahmen ihres Besuchs bei der Rettungshundestaffel im August. Der Finanzausschuss hat die Änderungen am Dienstag einstimmig beschlossen. Die Stadtverordnetenversammlung wird im Dezember darüber beraten.
 
„Die Hunde sind im ständigen Einsatz für die Menschen. Daher finden wir es nicht sachgerecht, dass die Besitzer der Hundesteuerpflicht unterliegen. Wir sind überzeugt davon, dass unser Vorhaben eine breite Mehrheit im Stadtparlament finden wird, damit die Arbeit der Rettungshundestaffel angemessen gewürdigt wird“, so Steineke und Redmann.

Beide regten zuvor bei der CDU-Fraktion in der Wittstocker Stadtverordnetenversammlung an, einen entsprechenden Antrag auf Steuerbefreiung einzubringen.

Die beiden Abgeordneten waren im August bei der Rettungshundestaffel in Wittstock zu Besuch. Bei dem Termin wollten die beiden Politiker mehr über die ehrenamtliche Arbeit der Staffelmitglieder und ihrer Hunde erfahren. Neben zahlreichen Rettungsübungen, die den Gästen live vorgeführt wurden, berichtete die Leiterin der Rettungshundestaffel, Christel Rosenblatt, über ihr bisher größtes Erlebnis ihrer Amtszeit: „Die Weltmeisterschaft 2004 in Wittstock war für uns, die Stadt und die gesamte Region ein voller Erfolg. Alle haben davon profitiert.“ Gern möchte sie nochmal etwas Ähnliches auf die Beine stellen. „Unser Übungsplatz ist hervorragend geeignet für Großveranstaltungen dieser Art. Vielleicht gelingt es uns nochmal, eine Deutsche Meisterschaft nach Wittstock zu holen“, sagte Rosenblatt. Redmann und Steineke lobten die Arbeit der Staffel ausdrücklich: „Was hier geleistet wird, ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Insbesondere der ehrenamtliche Zeit- und Kostenaufwand der Retter ist enorm. Hierfür gilt ihnen unser absoluter Dank.“ Umso erfreulicher sei es, dass die Steuerbefreiung nun auf den Weg gebracht wird.
 

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