Autobahn A14 wichtig für Arbeitgeber

Steineke und Hoffmann: „Arbeit der Lebenshilfe in Wittenberge verdient große Anerkennung“

Tom Buchholz (Lebenshilfe; links), Sebastian Steineke MdB (2.v.r.), Gordon Hoffmann MdL (r.)
Tom Buchholz (Lebenshilfe; links), Sebastian Steineke MdB (2.v.r.), Gordon Hoffmann MdL (r.)

Zum Ende der ersten Hälfte seiner Sommertour zieht der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke, eine positive Bilanz: „Es ist wichtig, den direkten Kontakt vor Ort zu suchen. So erfährt man aus erster Hand, wo der Schuh drückt.“ Gestern besuchte Steineke gemeinsam mit dem Prignitzer Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann u.a. die Lebenshilfe Prignitz in Wittenberge. 

Hier erfuhren die Politiker, mit welchen Hürden der gemeinnützige Verein zu kämpfen hat. Obwohl sich das Land eine stärkere Inklusionspolitik auf die Fahnen geschrieben hat, musste auch die Lebenshilfe als Träger der Montessori-Schulen in Neuruppin und Wittenberge die Kürzungen der Zuschüsse für die Freien Schulen in Kauf nehmen. „Insbesondere die Arbeit mit behinderten Menschen ist eine große Leistung der Lebenshilfe Prignitz.

Das Land will die Inklusion in der Bildung, gräbt aber privaten Trägern durch die Kürzungen für Schulen in freier Trägerschaft das Wasser ab. Dies ist ein krasses Missverhältnis. Die rot-rote Landesregierung muss einsehen, dass die Kürzungen ein grober Fehler waren. Freie Schulen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Schulwesens“, betonten Steineke und Hoffmann bei ihrem Besuch bei der Lebenshilfe und lobten: „Die Arbeit der Lebenshilfe verdient große Anerkennung.“ Die beiden Politiker besichtigten neben der Schule auch die Integrationskita
der Lebenshilfe. Die Kita nimmt am Programm „Schwerpunkt-
Kitas Sprache und Integration“ der Bundesregierung teil. „Der
Bund hat kürzlich die Fortsetzung des Programms bis Ende 2015
beschlossen. Das heißt, die Kita profitiert auch weiterhin von diesen
Zuschüssen. Ein Neuantrag ist hierfür nicht erforderlich“, berichtet
der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke.

Bestimmendes Thema bleibt weiterhin die Fertigstellung der Autobahn
A14 in der Prignitz. Sowohl die Vertreter der Lebenshilfe als
auch der Unternehmen Schacht und Austrotherm aus Wittenberge,
bei denen Steineke und Hoffmann ebenfalls am Dienstag zu Gast
waren, drängten auf einen zügigen Weiterbau. „Für jeden regionalen
Arbeitgeber ist die A14 ein wichtiger Standortfaktor in der Prignitz.
Die rot-rote Landesregierung ist gefordert, die Planungen voranzutreiben.
Die nötigen Mittel hat der Bund bereits bewilligt“, so
Steineke und Hoffmann. Güter, die in den Werkstätten der Lebenshilfe
produziert werden, gehen u.a. nach Mecklenburg-Vorpommern.
„Nun ist das Land in der Pflicht, für einen zügigen Weiterbau
zu sorgen“, so die beiden Abgeordneten abschließend.

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