Die Mütterrente ist beschlossen

Verbesserung ist ein Zeichen der Gerechtigkeit

Sebastian Steineke MdB
Sebastian Steineke MdB
Zusammen mit der sogenannten Rente mit 63 wurde heute vom Deutschen Bundestag die Mütterrente beschlossen. Schätzungsweise neun Millionen Mütter, die Kinder vor 1992 geboren haben, erhalten dadurch eine höhere Rente. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Prignitz, Ostprignitz und Havelland I, Sebastian Steineke: „Wir haben Wort gehalten und erkennen mit der Mütterrente die Lebens- und Erziehungsleistung derjenigen Frauen besser an, die wegen der Erziehung ihrer Kinder zu Hause geblieben sind. Diese Regelung ist auch ein Ausdruck der Gerechtigkeit.“

Bei der Rente mit 63 konnten in den Verhandlungen der letzten Wochen ebenfalls noch einige Verbesserungen erreicht werden. Eine Frühverrentungswelle wird es beispielsweise nicht geben, da Zeiten von Arbeitslosigkeit in den Jahren direkt vor Renteneintritt nicht berücksichtigt werden. Darüber hinaus haben sich die Koalitionsfraktionen darauf verständigt, dass Zeiten freiwilliger Beitragszahlung nunmehr unter bestimmten Voraussetzungen auch auf die Wartezeit von 45 Jahren bei der abschlagfreien Rente mit 63  angerechnet werden. Die freiwillig Versicherten, insbesondere selbständige Handwerker, haben häufig jahrelang ebenso wie Arbeitnehmer ihren Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung erbracht.

Weiterhin soll künftig auch die Weiterarbeit nach dem Renteneintrittsalter erleichtert werden. Berufs- und lebenserfahrene Arbeitskräfte werden für Unternehmen und Betriebe in Deutschland aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Wer will und kann, der soll länger arbeiten dürfen, auch jenseits des regulären Renteneintrittsalters.

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