Sebastian Steineke bei Antrittsbesuchen im Havelland

Landrat Burkhardt Schröder (HVL) mit Sebastian Steineke MdB
Landrat Burkhardt Schröder (HVL) mit Sebastian Steineke MdB
Zu Beginn der sitzungsfreien Woche im Deutschen Bundestag hat der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke seine vor drei Wochen begonnenen Antrittsbesuche im Wahlkreis 56 (Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Amt Rhinow und Amt Friesack) fortgesetzt. Am gestrigen Montag besuchte der erstmals ins Parlament gewählte Politiker das Havelland. Nachdem sich Steineke kürzlich bereits mit Rhinows Amtsdirektor Jens Aasmann austauschte, war er gestern bei Landrat Burkhardt Schröder und Friesacks Amtsdirektor Christian Pust zu Gast.

Neben vielen anderen bundes- und kommunalpolitischen Themen ging es speziell um die verpflichtende Einführung einer Biomülltonne für alle Haushalte. Der Bundestag hatte dies im Jahr 2012 beschlossen und damit eine entsprechende EU-Richtlinie ins nationale Recht umgesetzt. Einige Kommunen im Land Brandenburg hatten die Biotonne bereits vor der Neuregelung zur Pflicht gemacht.

Havellands Landrat Burkhardt Schröder wies in dem Zusammenhang auf die höheren Kosten für die Haushalte hin. Ab spätestens 2015 muss jedes Haus eine Biotonne haben. Bedenken muss man laut Schröder die Kosten-Nutzen-Frage. Hierbei bestehen deutliche Unterschiede zwischen den Städten und dem ländlichen Bereich, wo Bioabfall oftmals von den Menschen selbst kompostiert wird. „Ganz wichtig ist, dass die Einführung der Biotonne für die Bürgerinnen und Bürger möglichst kostenneutral erfolgt. Zudem muss man sich mit der Problematik Geruchsbelastung, insbesondere in den warmen Sommermonaten, beschäftigen“, sagt Sebastian Steineke dazu.

Im Gespräch mit Friesacks Amtsdirektor Christian Pust war man sich über den notwendigen Ausbau der Radwege an der B5 einig. Hierfür will Steineke sich nachdrücklich engagieren: „Ich werde mich in Berlin dafür einsetzen, dass diese Radwege geschaffen werden, um die Verbindung zwischen den Landkreisen Havelland und Ostprignitz-Ruppin deutlich zu verbessern“, so der Wahlkreisabgeordnete.

Insgesamt zieht Sebastian Steineke bislang ein durchweg positives Resümee seiner Antrittsbesuche: „Die Gespräche waren sehr konstruktiv. Es geht in erster Linie darum, wie wir die Lebensbedingungen der Menschen im Wahlkreis deutlich verbessern können. Daher ist es wichtig, direkt von den Entscheidungsträgern vor Ort zu erfahren, wo die Probleme liegen.“

Nach oben