Dreispuriger Ausbau der Autobahn A 24 muss kommen

Sebastian Steineke in Temnitz zu Gast

Mit Susanne Dorn (Amtsdirektorin)
Mit Susanne Dorn (Amtsdirektorin)
Am Freitag absolvierte der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke im Rahmen seiner Antrittsbesuche den letzten Termin dieser Woche beim Amt Temnitz. Hierzu empfing Amtsdirektorin Susanne Dorn den Politiker in der Amtsverwaltung in Walsleben. Zentrales Thema war u.a. die Anbindung der Orte im Amt Temnitz an die Verkehrsinfrastruktur. „Im ländlichen Raum ist es besonders wichtig, dass die Menschen mobil bleiben können“, sagt Sebastian Steineke. Dies trifft auf alle Städte, Ämter und Gemeinden im Wahlkreis zu.
Susanne Dorn betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, dass der Bereich Temnitz eine eigene Anschlussstelle an die Autobahn A24 erhält. Davon würden auch die touristisch hoch frequentierten Gebiete wie Rheinsberg oder das Theater in Netzeband profitieren. Allerdings wurde dies bislang vom Land nicht ausreichend unterstützt. Sebastian Steineke kündigte an, dass er sich in jedem Fall für einen dreispurigen Ausbau der A24 stark machen wird. „Das würde im gesamten Kreis eine spürbare Verbesserung der Verkehrssituation zur Folge haben“, so Steineke.

Zudem sei eine direkte Anbindung des Prignitz-Express der Bahn ins Berliner Zentrum geboten, um den Standort attraktiver zu machen. Dazu gehöre natürlich auch eine Verbesserung für die Haltepunkte im Bereich des Amtes Temnitz (Walsleben, Netzeband). Auch hierfür will Steineke sich nachdrücklich engagieren.

Für den Temnitzpark soll ein neues Nutzungskonzept entstehen, um das Industrie- und Gewerbegebiet für interessierte Firmen noch attraktiver zu machen. Da das Amt Temnitz nicht zum Regionalen Wachstumskern Neuruppin gehört, ist eine höhere öffentliche Förderung durch das Land zurzeit aber noch nicht in Sicht. Dennoch zeigt sich Susanne Dorn zuversichtlich, dass eine vollständige Entschuldung des Temnitzparks noch in diesem Jahr erfolgen wird.

In den kommenden zwei Wochen tagt der Deutsche Bundestag in Berlin. Die nächsten Antrittsbesuche finden daher erst im Anschluss statt. Neben dem Amt Friesack (Havelland) und den fehlenden Kommunen in Ostprignitz-Ruppin wird Sebastian Steineke dann vor allem den Landkreis Prignitz bereisen. Insgesamt zieht der Bundestagsabgeordnete ein durchweg positives Resümee der ersten Termine: „Die Gespräche waren kollegial und konstruktiv. Es geht in erster Linie darum, wie wir die Lebensbedingungen der Menschen im Wahlkreis deutlich verbessern können. Daher ist es wichtig, direkt von den Entscheidungsträgern vor Ort zu erfahren, wo die Probleme liegen.“

Nach oben