Region Heiligengrabe/Wittstock durch Wachstumskern Autobahndreieck deutlich gestärkt

Bürgermeister Jörg Gehrmann (Wittstock) und Sebastian Steineke MdB
Bürgermeister Jörg Gehrmann (Wittstock) und Sebastian Steineke MdB
Die Gemeinde Heiligengrabe und die Stadt Wittstock waren gestern die nächsten Stationen des Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke im Rahmen seiner Antrittsbesuche bei den Kommunen in seinem Wahlkreis.

Gespräche mit Heiligengrabes Bürgermeister Holger Kippenhahn und seinem Wittstocker Amtskollegen Jörg Gehrmann standen auf dem Programm. Zentrales Thema war die Arbeit des Vereins Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse e.V. (WADWD). „Was die Mitglieder des Vereins leisten, ist sehr wertvoll für die Region“, lobte Sebastian Steineke in beiden Kommunen. „Trotz der ausbleibenden offiziellen Anerkennung als Regionaler Wachstumskern durch das Land hat die Region eine beachtliche Eigendynamik durch die beteiligten Kommunen und Unternehmen am Autobahndreieck Wittstock entwickelt“, so Steineke weiter.

Beide Verwaltungschefs betonten die Notwendigkeit des Ausbaus der Autobahn A24 auf drei Spuren. Sebastian Steineke sagte zu, sich auf Bundesebene dafür stark zu machen. Zudem sei eine direkte Anbindung des Prignitz-Express der Bahn ins Berliner Zentrum geboten, um den Standort attraktiver zu machen.

Die Energiewende war wiederum ein zentrales Thema der Antrittsbesuche. Die Netzausbaukosten werden bisher auf die produzierenden Regionen umgelegt, dadurch steigen die Strompreise in Brandenburg. Eine Lösung könnte neben der Senkung der energierelevanten Steuern die wirtschaftliche Eigenbetätigung durch die Kommunen im Wege des Eigenverbrauchs bzw. der Direktvermarktung sein. Wie bereits in Wusterhausen und Neustadt kündigte Sebastian Steineke seine Unterstützung bei diesem Thema an: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass es im Zuge der anstehenden Reform des Erneuerbare Energien-Gesetzes beim Netzausbau eine faire bundesweite Verteilung der Kosten geben wird.“ Bezüglich des scheinbar unaufhaltsamen demografischen Wandels sieht Wittstocks Bürgermeister Gehrmann auch positive Aspekte: „Wittstock ist eine attraktive Stadt zum Leben und Wohnen.“ Um dies für die Stadt besser zu nutzen, ist eine Verbesserung der Rahmenbedingungen nötig. „Hierfür müssen die Weichen für einen konsequenten Ausbau der vorhandenen Infrastruktur gestellt werden. Dafür werde ich nachdrücklich werben“, so Steineke abschließend.

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