Besuch beim Rettungsdienst Prignitz

Abgeordnete informieren sich vor Ort

Bei der ADAC-Luftrettung in Perleberg
Bei der ADAC-Luftrettung in Perleberg
Der Bundestagsabgeordnete für die Prignitz, Sebastian Steineke, besuchte am Mittwoch gemeinsam mit dem Wittenberger Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann den Rettungsdienst des Landkreises sowie den ADAC-Rettungshubschrauber RTH Christoph 39 in Perleberg. 
 
Steineke, der im Nachbarkreis Ostprignitz-Ruppin im Kreistag sitzt, und Hoffmann als Prignitzer Kreistagsabgeordneter waren mit dem Thema Rettungsdienst bereits gut vertraut. Mit dem Werkleiter des Prignitzer Eigenbetriebs, René Glaeser, und dem Bereichsleiter für Katastrophenschutz, Erich Schlotthauer, sprachen die Abgeordneten insbesondere über das Problem der Einhaltung der gesetzlichen Hilfsfrist. Diese liegt in Brandenburg bei 15 Minuten. In der Prignitz wird die Frist in ca. 9 von 10 Fällen eingehalten. Problem: das 2018 in Kraft tretende Krankenhausstrukturgesetz regelt auch die Notfallversorgung neu. Allerdings fehlen dabei noch genaue Vorgaben. „Für die Praxis ist das natürlich misslich, da die Akteure vor Ort Planungssicherheit brauchen,“ sagte Steineke, der das Thema in Berlin ansprechen will.

Im Anschluss besichtigten Steineke und Hoffmann die ADAC-Luftrettung mit ihrem Hubschrauber RTH Christoph 39. Lars Oehmke, Regionalleiter Infrastruktur und Rettungsdienst des ADAC, berichtete hierbei ausführlich über die Arbeitsweise und die Einsätze der Luftrettung. Die Abgeordneten konnten den Hubschrauber dann auch live in Aktion erleben.
 

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