Aufregende Zeit in Amerika

Sebastian Steinekes "Patenkind" Julia Lüttwitz berichtet von ihrem Austauschjahr

Viel zu schnell ist das Jahr vorbei gegangen, das Julia Lüttwitz im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms des Deutschen Bundestages in den Vereinigten Staaten verbracht hat. Die Neuruppinerin erlebte bei ihrer Gastfamilie in Scottsdale im Bundesstaat Arizona eine aufregende Zeit. Davon berichtete sie jetzt Sebastian Steineke, Bundestagsabgeordneter für das Ruppiner Land, der sie für das Stipendium ausgewählt hatte. 


Nicht nur an die Hitze in Arizona musste sich die 16-Jährige gewöhnen, sondern auch an Begegnungen mit Kojoten, Klapperschlangen und Skorpionen. Viel zu erleben gab es bei Reisen durchs Land, zum Beispiel nach Los Angeles, Las Vegas oder Washington D.C. Eine kulinarische Entdeckung brachte Julia Sebastian Steineke als Geschenk mit: Kaktusmarmelade. Und für nächstes Jahr hat sich ihre Gastfamilie zum Besuch in der Fontanestadt angekündigt.  

Nach den Sommerferien besucht Julia Lüttwitz wieder ihre alte Schule, das Schinkel-Gymnasium Neuruppin. Bei ihren Klassenkameradinnen und -kameraden des 11. Jahrgangs will sie auf jeden Fall Werbung machen für das Austauschprogramm.

Sebastian Steineke hofft, dass in den kommenden Jahren noch mehr junge Leute auf das Patenschafts-Programm neugierig werden und die Gelegenheit nutzen, die Vereinigten Staaten kennen zu lernen. „Wer Interesse hat, kann sich gerne melden. Ich werde mich auch weiterhin für einen Austausch einsetzen, der gerade in der heutigen Zeit für ein besseres Verständnis enorm wichtig ist.“

 Hintergrund:

Jedes Jahr nehmen fast 400 Schülerinnen und Schüler und junge Berufstätige aus ganz Deutschland am sogenannten Parlamentarischen Patenschafts-Programm teil. Das Programm ist ein Jugendaustausch zwischen dem Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag. Die Teilnehmer erhalten ein Stipendium, welches die Reise-, Programm- und Versicherungskosten enthält. Der Aufenthalt dauert ein Jahr. Die Stipendiaten leben in der Regel in Gastfamilien und besuchen eine amerikanische High School. Sie werden von dem Bundestagsabgeordneten aus dem zuständigen Wahlkreis ausgewählt und betreut. 

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